WV Nr. B 34

„Zusammenbruch“

Entstehungszeit
1921/1922
Beschreibung
Dargestellt sind in die Tiefe stürzende, teils miteinander kämpfende Aktfiguren sowie fallende Balken, wohl Teile eines eingestürzten Gerüsts. Im Hintergrund sind einstürzende Bauten und Monumente sowie fliehende Menschen zu sehen.
Plattengröße
verschiedene Maße belegt: 49,5 x 59,8 | 49,5 x 60,0
Auflagenhöhe
nicht ermittelbar
Signatur
"JB" – Monogramm ligiert, darum drei Punkte
Handschriftliche Bezeichnung
meist signiert "J. Bossard"
Druckerei
nicht ermittelbar
Drucke
a) schwarz (s. Abb.) | b) braun (s. Abb.) | c) braun; koloriert
Probedruck
3 Probedrucke belegt | 2 Probedrucke (JB0996, JB3233, beide handschriftl. bez. "Probedruck") | 1 weiterer Probedruck (JB3231, handschriftl. bez. "Probedruck v. Kstlr. gedr. 'Zusammenbruch' ")
Druckträger
Druckplatte erhalten (JB1943)
Literatur

Murawski/Lucke 1985, n.p.

Standorte
Kunststätte Bossard, Inv.-Nr. JB0996 | JB2476 | JB3231 | JB3232 | JB3233 | JB3234
Vergleichswerke

seitenverkehrter Entwurf zum Druck (JB2440)

Bemerkungen

Das Blatt wurde erstmals 1922 in der Korrespondenz von Bossard und Emil Hegg erwähnt. Zusammen mit weiteren neuen Radierungen, unter anderem „Der Pflug“, „Das Liebeslied, „Cirkus“ und „Christuskopf“, ging das Blatt an Hegg. Der Mäzen bezeichnete das Blatt als „grandios“, allerdings schien ihm „der Gesamteindruck nicht ganz so einheitlich“ (Brief von Emil Hegg an Johann Bossard, 4.2.1922, AJB176). Mit der aus den Quellen ermittelten Entstehungszeit sind folglich die 1974 durch Jutta Bossard gesetzte Datierung „1905“ (Liste ausgestellter Werke von Jutta Bossard zur Ausstellung im Heimatmuseum Winsen, 30.11.1974, AJB228) sowie die im Werkverzeichnis Murawski/Lucke 1985 vergebene Datierung „1898“ zu revidieren. Für den Druck wurde Büttenpapier verwendet. Das Blatt wurde mit Hilfe der Punktiertechnik zusätzlich strukturiert.

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